The Palestinian leadership is made up of fascists and Islamists who have never abandoned their goal of destorying all Jews in the Middle East
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Antisemitismus, Desinformation und die Beschönigung der Ansichten und Handlungen der palästinensischen Führung
Francisco J. Gil-White *
======================================================== [ www.tenc.net ] Bis zum letzten Frühjahr war meine Position sozusagen eine pro-palästinensische. Wie viele Intellektuelle hatte ich Partei für Arafat ergriffen und vertrat damit meiner Ansicht nach eine angemessene Position: ich gab Israel die Schuld am Nahost-Konflikt und besonders am Leiden der Palästinenser. Da ich aus einer katholischen Familie komme, und da der Antisemitismus (wenn auch nicht in meiner eigenen Familie) im Katholizismus eine lange Spur der Gewalt hinterlassen hat, habe ich dabei immer klargestellt, dass ich das Existenzrecht Israels anerkannte und dass mein Standpunkt nichts mit judenfeindlichen Ressentiments zu tun hatte. Im April 2002 bemerkte ich, dass die Medienberichterstattung über die Kämpfe in Dschenin eindeutig einseitig (und zwar gegen Israel) ausgerichtet war. Ich begann, mich näher mit dieser Frage zu beschäftigen, ebenso mit der Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes insgesamt. Im Verlauf dieser Untersuchungen kam ich zu dem Schluss, dass meine Sympathie für Arafat auf Fehlinformationen beruhte. Hier eine kurze Zusammenfassung meiner damaligen Ansichten zum Thema Naher Osten (alle diese Glaubenssätze sind heute weit verbreitet):
Nachdem ich nun einige Zeit mit historischen Studien verbracht habe, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass ich mich in allen sechs Punkten geirrt habe. In meinem Aufsatz werde ich erklären, warum ich meine Meinung geändert habe, und ich werde dabei auf die von mir untersuchten Quellen zurückgreifen und diese in Auszügen vorstellen. Ich werde auch Beispiele für irreführende Medienberichte vorstellen, wie sie zu meiner früheren, nunmehr als falsch erkannten Meinung beigetragen hatten.
======================================================== 1. Wofür stehen Fatah und PLO? ======================================================== Ist Arafats Fatah eine nicht-religiöse nationale Organisation? Oder ist sie islamistisch? Zielt palästinensischer Terrorismus primär auf nationale Befreiung? Oder ist er faschistisch und antisemitisch? Die meisten Leute beziehen ihre Informationen zum Nahostkonflikt aus den Massenmedien. TIME Magazine ist sozusagen der Inbegriff der Mainstream-Printmedien, mit unvergleichlichem Einfluss in der ganzen Welt. Betrachten wir also, wie Arafat & Co. dort portraitiert werden. Das folgende Zitat stammt aus der Ausgabe vom 10. Juni 2002[1]:
Alle Leser kennen dieses Thema wahrscheinlich, so und ähnlich haben die Medien es oft dargestellt. Unterschwellig wird suggeriert: ja, Arafat ist nicht der Beste, und Terroristen (von TIME als Kämpfer bezeichnet) sind sicher nicht besonders begrüßenswert, aber die Israelis ernten nur, was sie selbst gesät haben, denn schließlich ist palästinensischer Terrorismus eine direkte Konsequenz israelischen Handelns. Der 'gemäßigte Arafat' wurde in die Ecke gedrängt und somit daran gehindert, radikale terroristische Gruppen wie Hamas zu bremsen, denn ansonsten drohe ihm die politische Isolation. Ist dieses Bild plausibel? Was schreibt TIME nun im nächsten Satz?
Die al-Aqsa-Brigaden, die Urheber terroristischer Angriffe, sind also ... ein Teil von Arafats *Fatah*. Und nicht nur das: sie erhalten ihr Gehalt von Arafat! Was also sind die al-Aqsa-Märtyrerbrigaden? Nach Newsday sind sie „die tödlichste bewaffnete Gruppierung der Palästinenser" [2]. Und ein Artikel aus dem Londoner Guardian listet die Aktionen der Brigaden unter der Überschrift „ EINE BLUTIGE SPUR" auf. Die Liste insgesamt ist schauerlich zu lesen, also sollen hier beispielhaft nur zwei Aktionen hervorgehoben werden: „27. Januar - Eine Freiwillige des palästinensischen Roten Halbmonds in Ramallah wird die erste weibliche Selbstmordattentäterin." sowie „2. März - ein al-Aqsa-Selbstmordattentäter sprengt sich in Jerusalem inmitten einer Menge von Müttern und Babies in die Luft. Dabei sterben neun Menschen." [3] Die Washington Post schreibt [4]:
Mit anderen Worten, eine terroristische Organisation, die Selbstmordattentäter zum Mord von Säuglingen und anderen Kleinkindern aussendet und die erstmals *Frauen* als Selbstmordattentäter einsetzte (und ausgerechnet in der Person einer Freiwilligen für den Roten Halbmond), ist ein *Gehaltsempfänger* und Bestandteil von Arafats Fatah. Im TIME-Artikel wird es so dargestellt, als wären Hamas und Arafat Rivalen. Hamas steht dabei angeblich für Gewalt, Arafat & Co. dagegen für Mäßigung. Wenn aber die al-Aqsa-Brigaden Teil von Arafats Fatah sind und dabei „die tödlichste bewaffnete Gruppierung der Palästinenser" darstellen, dann fördern in Wirklichkeit Fatah und Hamas gleichermaßen den Terrorismus. Wenn also Fatah und Hamas in diesem Sinne keine Rivalen sind, sind sie dann wenigstens *politische* Rivalen? Ein Blick in die Charta der Hamas scheint dies nicht zu bestätigen. Artikel 27 beschreibt die PLO (die seit drei Jahrzehnten von Arafats Fatah kontrolliert wird) als „Vater, Bruder, Verwandter, Freund" [5]. Sehen so Rivalen aus? Oder ist ihre angebliche Rivalität eine Show für ein westliches Publikum, aufgeblasen von den westlichen Medien? TIME magazine gibt sich viel Mühe, dieses Bild der PLO als das der 'gemäßigten' Fraktion zu zeichnen, die von radikaleren 'Rivalen' in die Ecke gedrängt wird. In der gleichen Ausgabe unterscheidet der Kolumnist Michael Elliott zwischen, wie er es nennt, *politischem* und *apokalyptischem* Terrorismus. Der erste ist seiner Meinung nach vor allem von politischen Beweggründen getrieben. Der zweite dagegen beruht auf Hass gegen ein bestimmtes Volk. Dabei stellen seine religiösen Hintergründe möglicherweise die politischen Gründe in den Schatten. Elliott behauptet [6]:
Elliott zufolge zwang Israels mangelnde 'Klugheit' Arafats PLO zur Aufgabe ihrer „streng nicht-religiös[en] ... [und] konventionellen Agenda für nationale Befreiung." Ich dachte genau so, solange ich mich bei meiner Beurteilung der Nahostproblematik auf Medien wie TIME magazine verließ. Elliotts Vorwurf, erst Israels Politik habe die Palästinenser radikalisiert, kann nur dann berechtigt sein, wenn er im dem Punkt Recht hat, dass vor den gegenwärtigen Unruhen die PLO 1) kein religiöses Programm besaß und 2) eine „konventionelle Agenda für nationale Befreiung" vertrat. Wie steht es nun mit den Fakten? Bei ihrer Gründung „legte die Charta der PLO (die Palästinensische Nationalcharta oder Grundgesetz) die Ziele der Organisation dar, darunter die komplette Eliminierung des israelischen Hoheitsgebiets in Palästina und die Zerstörung des Staates Israel." [7] Noch einmal: die *Zerstörung* des Staates Israel. Es lohnt sich, die entsprechende Stelle aus der PLO-Charta wörtlich zu zitieren (meine Hervorhebungen): [8]
Die Verwendung von Begriffen wie 'Säubern' und 'Liquidieren' einer 'Präsenz' und das Bestehen auf Gewalt als dem *einzigen* Weg zur Befreiung Palästinas (!) erweckt sehr wohl den Eindruck, als sei das Gründungsziel der PLO der Genozid gewesen. Ist es das, was Michael Elliott als „konventionelle Agenda für nationale Befreiung" bezeichnet? Und außerdem: „Die PLO wurde bei einem arabischen Gipfeltreffen 1964 gegründet." Dieses Datum ist von erheblicher Bedeutung. 1964 nämlich befanden sich die umstrittenen Gebiete Judaea-Samaria (West Bank) und Gaza *nicht* unter israelischer Kontrolle. In diesen Gebieten existierte nicht eine einzige jüdische Siedlung, da diese Gebiete erst nach dem Krieg von 1967 unter israelische Kontrolle gerieten. Mit anderen Worten: das Palästina, das die PLO in einer solch radikalen und apokalyptischen Weise befreien wollte, bezeichnete damals nicht die 'besetzten Gebiete', die seither in der Rhetorik der PLO eine solche Rolle spielten. Ein anderer Aspekt: die gängig vertretene Auffassung besagt, ein palästinensischer Staat habe die West Bank und Gaza zu umfassen. Dieser Staat, bestehend genau aus diesen beiden Gebieten, gilt als Erfüllung der langjährigen palästinensischen Forderungen. Aber ist das wahr? Die West Bank und der Gazastreifen gehörten von 1948 bis 1967 jeweils zu Jordanien und Ägypten. In diesen Zeitraum fallen auch die ersten drei Jahre der Existenz der PLO (gegründet 1964). Warum hat die palästinensische Führung vor 1967 niemals gefordert, Ägypten und Jordanien sollten einen einheitlichen Staat in diesen Gegenden errichten? Warum verwendeten sie dagegen, schon damals, die Gebiete Judaea-Samaria (West Bank) und Gaza, ebenso wie syrisches Territorium, um von dort terroristische Angriffe auf Israel zu starten? Erst *nach* dem Krieg von 1967, nachdem Israel Judaea, Samaria und Gaza erobert hatte, beschloss die palästinensische Führung, dass sie genau in diesen Gebieten einen palästinensischen Staat errichten wollte. Aufgrund meiner Untersuchungen bin ich eindeutig zu der Ansicht gelangt, dass der Krieg von 1967 von Ägypten, Irak, Syrien etc. provoziert wurde. Hätten sie diesen Krieg nicht provoziert, hätte Israel jetzt nicht die Kontrolle über Gaza und Judaea-Samarien. Außerdem bot Israel 1967 das Land im Tausch für Frieden zur Rückgabe an, aber die arabischen Kriegsanstifter verweigerten alle Verhandlungen...[62] Warum also entstand die Forderung nach einem palästinensischen Staat in der West Bank und Gaza *nach* der arabischen Niederlage von 1967, und warum beanspruchte dieser Staat Gebiete, welche die Araber nicht als Tausch für eine Zusicherung des Friedens zurückerhalten wollten? Könnte es daran liegen, dass die PLO, die „auf einem arabischen Gipfeltreffen 1964" [9] gegründet wurde und die gänzlich von Geld aus Saudi-Arabien und anderen reichen arabischen Staaten (von denen die meisten enge Verbündete der NATO-Staaten sind) abhängt, in Wirklichkeit ein Instrument panarabischer Politik ist? Einer Politik, deren zentrales Ziel „die Zerstörung des Staates Israel" ist? Liegt hier vielleicht auch der Grund dafür, dass man auf der offiziellen Website der Palästinensischen Autonomiebehörde (hervorgegangen aus der PLO) eine Karte des Nahen Ostens findet, auf der Israel einfach nicht existiert? Das heißt, eine Karte, wo Israel, die West Bank und Gaza einfach gemeinsam als 'Palästina' bezeichnet werden? http://www.ipc-ps.info/ipc_a/ipc_a-1/a_map/pal-e.html
======================================================== 2. Die Ahnen der Fatah ======================================================== Man kann also festhalten: die PLO war seit dem Tag ihrer Gründung eine radikale, apokalyptische Terrororganisation. Doch wurde sie anfangs nicht von Jasser Arafat geführt, und die PLO war damals auch nicht die radikalste palästinensische Organisation. Dieser Ehrentitel gebührte der Fatah, die wiederum tatsächlich unter der Leitung von Arafat stand. Der Historiker Howard Sachar schreibt (meine Hervorhebungen): [10]
Fatah war also zu Beginn radikaler als die PLO und war von Veteranen des Arab Higher Committee gegründet worden. Um die ideologische Basis von Fatah zu verstehen, ist es sinnvoll, sich die Ansichten und Handlungen des Gründers und unangefochtenen Führers dieses Gremiums, des Muftis von Jerusalem, Hadsch Amin al-Husseini, vor Augen zu führen. Dieser war die führende Figur in der palästinensischen Bewegung von 1920, als er die ersten terroristischen Angriffe auf Juden in Palästina organisierte, bis zu seinem Tod im Jahr 1974. Michael Elliott von TIME erklärt uns, Arafats Fatah habe eine „konventionelle Agenda für nationale Befreiung" gehabt. Aber war der genannte Mufti al-Husseini, dessen Hochkommissariat bei der Gründung von Fatah Pate stand, ein 'konventioneller nationaler Befreier'? Als solcher kann er nur in dem Fall bezeichnet werden, wenn das Streben nach Ausrottung eines anderen Volkes als 'konventionell' zu gelten hat. Dieser Mufti war ein unermüdlicher antisemitischer Agitator im britischen Mandatsgebiet, das die heutigen Staaten Jordanien und Ägypten in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts umfasste. Er organisierte zahlreiche blutige Attentate auf jüdische und arabische Zivilisten, die in dem terroristischen Aufruhr von 1936 mündeten, der als 'Arabischer Aufstand' bekannt ist. Diese organisierte Terrorkampagne war von Hitler bewaffnet worden und wurde vom Hochkommissariat geführt, das der Mufti im selben Jahr 1936 gegründet hatte. [11] Zu dieser Zeit war er bereits ein Geheimagent der Nazis und wurde von den Briten gejagt...
Amin al-Husseini wurde also von Hitler empfangen. Was wurde bei diesem Treffen 1941 diskutiert? Das folgende Zitat stammt wörtlich aus den Aufzeichnungen des Gesandten Schmidt über die Unterredung zwischen Adolf Hitler und dem Großmufti von Jerusalem Hadji Mohammed Amin el Husseini am 28. November 1941[13]
Das heißt, er war absolut beruhigt und zufriedengestellt, dass Hitler (1) ihm helfen würde, *die Vernichtung aller Juden* im arabischen Machtbereich durchzuführen und (2) dass er ihn auf Grundlage der Endlösung zum „berufensten Sprecher der arabischen Welt" machen würde. Man wird dem Mufti also nicht ganz gerecht, wenn man ihn als einen 'apokalyptischen Terroristen' bezeichnet.
Mit anderen Worten: der Mufti beteiligte sich begeistert an der „Endlösung". Zu den von seinen Truppen verfolgten Zivilisten gehörten auch Tausende Serben und Roma ('Zigeuner'), die mit einer Brutalität getötet worden, die selbst die deutschen Nazis schockierte. Nach dem Krieg suchte die jugoslawische Regierung den Mufti per Haftbefehl aufgrund von Kriegsverbrechen... Die Westalliierten nahmen ihn in Deutschland fest. Von Rechts wegen hätte man ihm in Nürnberg wegen Kriegsverbrechen den Prozess machen oder ihn an Jugoslawien ausliefern müssen. Stattdessen gelang ihm auf wundersame Weise die Flucht nach Kairo.
Ermöglichte man dem Mufti heimlich die Flucht? Hielten die Feinde des Mufti aus dem 2. Weltkrieg ihn nun für nützlich, nun, da auch im Nahen Osten eine neue Ära begonnen hatte? Sollte dies zutreffen, dann stünde dies in Einklang mit der Verwendung des Muftis durch Großbritannien *vor* dem Krieg, denn schließlich war es eine englische Kolonialregierung gewesen, die Hajj Amin al-Husseini den Titel „Mufti" verliehen hatte. Revisionisten betrachten Amin al-Husseini als einen antikolonialistischen Kämpfer, aber in Wirklichkeit hatte er von einer britischen Kolonialregierung den Titel 'Mufti' erhalten. Die gesamte Geschichte der jüdisch-arabischen Beziehungen wäre vielleicht anders verlaufen, hätten die Briten diesen gewalttätigen Antisemiten nicht auf so dramatische Weise unterstützt.
Die Briten belohnten also den Verantwortlichen für die Terrorangriffe von 1920 gegen unschuldige jüdische Zivilisten; sie gaben ihm offiziellen Status und finanzielle Macht. Was die Untersuchung der Library of Congress verschweigt, ist die Tatsache, dass Hajj Amin al-Husseini *nach* seiner Ernennung zum Mufti 1921 *wieder* Terrorangriffe gegen jüdische Zivilisten organisierte. [16] Was reagierten die Briten? Wie oben dargestellt, erweiterten sie im darauf folgenden Jahr 1922 die politischen und finanziellen Machtbefugnisse des Muftis. Auf diese Weise sandte Großbritannien eine klare Botschaft aus: wer als palästinensischer Araber Karriere machen wollte, musste nur Terrorangriffe auf jüdische Zivilisten organisieren. Der Mufti verstand diese Botschaft nur allzu gut. Er benutzte seine von den Briten verliehenen Machtbefugnisse, um Konkurrenten zu verdrängen und die Politik der Araber extrem antisemitisch auszurichten.
1929 und noch spektakulärer 1936 hetzte Hajj Amin al-Husseini *erneut* zum Terror gegen jüdische Zivilisten. [18] Es war die britische Unterstützung, die es dem Mufti ermöglichte, bis zu seinem Tod der bedeutendste Führer der Araber in den besetzten Gebieten zu werden. Viele Jahre lang war sein Arabisches Hochkommissariat die offizielle Vertretung der Palästinenser. [19] Nach al-Husseinis Tod im Jahr 1974 behielten die Verwandten dieses Antisemiten und Faschisten entscheidenden Einfluss in palästinensischen Organisationen. Ein Beispiel: Jassir Arafat. Wie Howard Sachar erläutert (meine Hervorhebungen):[20]
Es ist natürlich richtig, dass niemand für die politische Einstellung seiner Verwandten verantwortlich ist. Natürlich könnte Arafat theoretisch ein toleranter Mensch sein, der Völkerverständigung mit den Juden zugetan, obwohl sein Verwandter, der Mufti, ein führender Nazi war. Aber es geht hier nicht nur um Blutsverwandtschaft. Es geht darum, dass Arafats Fatah-Organisation, eine Organisation, die noch radikaler einzustufen ist als die apokalyptischen Terroristen in der PLO, von Veteranen aus dem Arab Higher Committee gegründet wurde. Das Hochkommissariat war das Werkzeug jenes gewalttätigen genozidalen Terroristen mit Namen Hajj Amin al-Husseini, der eine führende Rolle im Holocaust spielte. Arafat ist heute noch stolz darauf, dass er sich im Sold des Mufti seine Sporen verdiente.
In der heutigen Welt der Politik der aufgeblasenen Medienereignisse sind Etiketten von zentraler Bedeutung. In den Medien gilt Arafat als korrupt, opportunistisch, nicht-religiös, relativ gemäßigt und als die beste Alternative zu den wirklich schrecklichen islamischen Terroristen. Daraus entsteht beim Medienkonsumenten ein Bild, das es Leuten, die niemals einen Nazi unterstützen würden, erlaubt, Arafats Gruppierung zu unterstützen. Um dieses Bild nicht zu beschädigen, vermeiden Arafat und andere führende palästinensischen Terroristen beim Kontakt mit Nichtarabern das unangenehme Thema des Nazis Hajj Amin al-Husseini. Aber Arabern gegenüber hat Arafat scheinbar keine solchen Hemmungen. Einem Journalisten des PLO-freundlichen arabischsprachigen Magazins al Sharq al Awsat aus London gegenüber machte Arafat die folgenden Bemerkungen, die von einer führenden palästinensischen Tageszeitung aufgegriffen wurden:[21]
Arafat begann also seine Karriere als ein Leutnant des Muftis. Auch später folgte er dem Weg, den dieser ihm vorgezeichnet hatte. Wie er verdrängte Fatah seine Rivalen und behauptete die Macht durch gewalttätige Angriffe auf palästinensische Zivilisten und andere Araber, die diese Macht herausforderten.[22] Überdies war nach Sachar Fatah auch *islamisch-fundamentalistisch* von Anfang an:[23]
Ein Dschihad oder heiliger Krieg wird gegen Ungläubige nicht aufgrund von deren konkreten Handlungen geführt, sondern aufgrund dessen, was sie sind: nämlich *Ungläubige*. Wie sollen wir in Anbetracht all dieser Tatsachen die Behauptung von Elliott in TIME magazine beurteilen: „In den 70ern war die [von Arafat geführte] PLO, trotz ihrer mörderischen Taten, streng nicht-religiös und verfolgte eine konventionelle Agenda für nationale Befreiung." Wir müssen zu dem Schluss kommen, dass diese Aussage in erstaunlicher Unkenntnis der Tatsachen getroffen wurde. Oder aber wir können sie als eine Lüge betrachten, denn es ist kein Geheimnis, dass ab 1970 die Fatah mit ihrem „muslimisch-traditionalistischen Verständnis von Dschihad gegen Israel" die PLO übernommen hatte.
Die gängigen Sichtweise betrachtet Arafats PLO als ein säkulares und sogar linkes Gegengewicht gegen die islamistisch-palästinensischen Gruppen und zu den ultrakonservativen islamischen Ölstaaten. In Wirklichkeit jedoch verhält es sich ganz anders. Es waren die islamischen Ölstaaten, die die „*totale Reinkarnation* sowohl im Hinblick auf Mitglieder als auch auf die Ziele unter der Führung von Jassir Arafat " finanzierten. Sie taten dies so wirkungsvoll, dass die PLO schließlich „*fast vollständig* von der Fatah dominiert" wurde, und zwar von derselben Fatah, deren „Ansehen in hohem Maße auf dem Erfolg ihres *muslimisch-traditionalistischen Verständnisses von Dschihad gegen Israel" beruhte.
======================================================== 3. Aber wie sieht es heute aus? Hat die palästinensische Führung die Farbe gewechselt? ======================================================== In jüngster Zeit hat als Folge der Oslo-Verträge eine weitere Metamorphose stattgefunden: Der israelische Premier Yitzhak Rabin teilte Jassir Arafat in einem Brief vom 9. September 1993 mit, dass als Ergebnis der Oslo-Verträge „die israelische Regierung beschlossen hat, die PLO als Vertretung des palästinensischen Volkes zu betrachten." [25] Es war deshalb die PLO (also im Grunde Fatah), die schließlich die Aufgabe der Bildung einer Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) übernahm. Das von den Medien verbreitete Argument lautet, der 'Friedens'prozess von Oslo habe die PLO in Tauben verwandelt, aber die israelischen Militäreinsätze hätten sie dazu gebracht, wiederum den Terror zu unterstützen. In arabischen Reden vor arabischem Publikum jedoch weisen die Führung der PLO und die Autonomiebehörde eine solche offizielle Sichtweise stets zurück. Bei solchen Gelegenheiten beschreiben sie die Osloverträge als einen Trick, ein „trojanisches Pferd", um Israel in Etappen zu zerstören. [26] Zum Beispiel, wie hier in der Baltimore Sun berichtet:[27]
Man muss hier festhalten, dass Sharif Husseini nicht die Aussage Faisal Husseinis dementiert. Er behauptet nur, man habe das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen. Ich kann mir keinen Zusammenhang vorstellen, in dem Faisal Husseinis Worte etwas anderes bedeuten als sie wörtlich besagen, und das wiederum passt hervorragend zu dem, was Faisal Husseini *wirklich* ist.[29] Vielleicht wollte Sharif Husseini sagen, dass die Dinge, die ein arabischer Amtsträger auf Arabisch zu anderen Arabern sagt, der falsche Kontext für eine westliche Zuhörerschaft sind, für die eine gänzlich andere Aussage bestimmt ist.[30] Wie der Courier Mail hervorhebt, haben „Beobachter Arafat schon lange für die Kluft zwischen seinen Aussagen auf Englisch zu den westlichen Medien und auf Arabisch zu seinen eigenen Leuten kritisiert... In seiner Rede in Ramallah vor einer Delegation aus Hebron im Januar [2002] (al-Hayat, al Jadeeda), rief Arafat die Menge erneut zum 'Dschihad' auf."[31] Aufrufe zum Dschihad sind bei Arafat nichts Neues. Der Evening Standard (London) berichtet 1994, nur *ein* Jahr nach Beginn des 'Friedens'prozesses von Oslo:[32]
Arafat selbst schient den Oslo-'Friedens'-Prozess von Anfang an als ein „trojanisches Pferd" begriffen zu haben. Dies stimmt nicht nur mit den Aussagen anderer Offizieller überein, sondern mit dem gesamten Muster der Oslo- (d.h. der norwegischen) Diplomatie für NATO-Staaten auf der ganzen Welt.[33] Bemerkenswert ist noch, wie eindeutig der Herrscher Saudi-Arabiens mit dem Ziel eines Dschihad gegen Israel übereinstimmt. Kein Wunder, ist doch Saudi-Arabien der Hauptsponsor des palästinensischen Terrorismus; eine Politik, die von den islamischen Geistlichen an saudi-arabischen Moscheen enthusiastisch unterstützt wird. Zum Beispiel berichtete Associated Press im Oktober 2000: „ein saudiarabischer Geistlicher hat an einer der größten Moscheen Riads zum Dschihad, zum heiligen Krieg gegen Israel und seine Unterstützer aufgerufen. Dabei bezeichnete er amerikanische Botschaften, Firmen sowie einzelne Personen als legitime Ziele." [34] Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Um einen Begriff vom Ausmaß des Eisbergs zu erhalten, hier ein Zitat des Ministers für Kommunikation der Autonomiebehörde (auf Arabisch an ein arabisches Publikum gerichtet):
In einer Rede vor Arabern dementiert dieser Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde also stolz, und zwar auf einer von der PLO organisierten Veranstaltung, die al-Aqsa-Intifada sei eine spontane Explosion gewesen. Er erklärt im Gegenteil, dies alles sei geplant gewesen. Wir erfahren ebenfalls, dass die PLO dabei war, alle ihre militärischen Flügel zu aktivieren. Es scheint nicht so, als hätten palästinensische 'Extremisten' die 'gemäßigte' PLO in etwas *hineingezogen*. Vielmehr ist es in Anbetracht der Tatsache, dass „Faloudschi ein früherer Anführer der islamischen Widerstandsbewegung Hamas"[36] ist und dass Faloudschi bereits vor der al-Aqsa-Intifada, also schon als Minister der Autonomiebehörde, „zur Entführung von Israelis aufrief, die dann für die Entlassung von Palästinensern in israelischen Gefängnissen ausgetauscht werden könnten" [37], schwer zu begreifen, welche Unterschiede man zwischen den verschiedenen palästinensischen Organisationen machen könnte. Sie sind alle aus einem Holz geschnitzt und scheinen extrem koordiniert zu handeln. Außerdem vermehren sich die Organisationen und Untergruppierungen rasant. Neben den al-Aqsa-Brigaden hat Fatah auch die Tanzim hevorgebracht, und diese wiederum spielt eine zentrale Rolle bei der Ingangsetzung der al-Aqsa-Intifada (meine Hervorhebungen):[38]
Die Tanzim ist also einer der bewaffneten Arme der Fatah, und die Tanzim spielt eine führende Rolle beim Start der al-Aqsa-Intifada, einschließlich der Angriffe auf israelische Zivilisten. Es bleibt also nicht der geringste Zweifel: wenn der Kommunikationsminister der Autonomiebehörde seinen arabischen Zuhörern sagt, die Intifada sei lange im Voraus geplant worden, sagt er nur das, was wir alle wissen würden, wenn die westlichen Medien ihre Arbeit tun würden. Man könnte sich dabei auch fragen: warum tut der Mainstreamjournalismus seine Arbeit eben *nicht*? Ein jüngstes Beispiel aus Newsday:[39]
„Keinen bewaffneten Arm?!" Wem wollte man das weismachen? Wahrscheinliche denjenigen, die nicht wissen, dass Tanzim, Fatahs „informelle palästinensische Armee" schon den Ausbruch der al-Aqsa-Intifada unterstützt hatte. Newsday verbreitet also offensichtlich Unsinn und streut den Lesern Sand in die Augen. (Das ist nichts Neues, angesichts der Tatsache, dass von Newsday auch die falschen Berichte stammten, die bosnischen Serben betrieben Todeslager...) [40] Und in Anbetracht der Tatsache, dass Tanzim, der bewaffnete Arm von Arafats Fatah, ebenso wie die al-Aqsa Märtyrerbrigaden, ebenfalls ein Teil von Fatah, terroristische Attacken gegen Zivilisten ausführt, ergibt sich klar, dass Arafat keiner gewöhnlichen nationalen Organisation vorsteht. Aber anstatt die hier aufgeführten Fakten genauer zu untersuchen - oder auch nur darüber zu berichten - beruft sich die Baltimore Sun auf ungenannte, aber „prominente palästinensische Experten [, die] betonen, dass *die palästinensische Führung* und die *große Mehrheit* ihres Volkes immer noch eine Zweistaatenlösung wollen." [41] (Meine Hervorhebungen) Dann beklagen sie, dass sich bei den Israelis hartnäckig die Wahrnehmung halte, die „Palästinenser wollten die Existenz des Staates Israel zerstören". Sie schlussfolgern, dass „diese israelische Sichtweise ... ihren Schatten auf den fortgesetzten Guerillakrieg wirft, der gerade zwischen einem zum Scheitern verurteilten Waffenstillstand und möglicherweise noch größerer Gewalt in der Schwebe hängt."[42] Für die Sun liegt das Problem also bei der israelischen Sichtweise. Und ist es nicht offensichtlich? Warum sollte die palästinensische Führung den Staat Israel zerstören wollen, nur weil die palästinensische Führung - und die Gründungsdokumente all ihrer wichtigsten Organisationen - erklären, dass sie die Zerstörung des Staates Israel anstreben? Warum sollte es die Israelis kümmern, dass im Osten und Süden ihres gerade einmal 85 Meilen breiten Staates ein Staat entsteht, der von Organisationen geführt wird, welche direkt von gewalttätigen Antisemiten gegründet wurden, die Hitler in seinem Vorhaben unterstützten, die Juden bis zum letzten zu vernichten (und ihn dabei allenfalls anbettelten, doch bitte schneller zu machen)? Und warum sollten die Israelis über Verhandlungen mit palästinensischen Führern ihre Zweifel haben, die ständig vor arabischem Publikum erklären, der Oslo 'Friedens'prozess sei einzig und allein ein trojanisches Pferd, um Israel in Etappen zu zerstören. Tja, warum nur...
======================================================== 4. Das Flüchtlingsproblem ======================================================== Israels Kritiker, ob nun gemäßigt (wie ich selbst früher) oder extrem, porträtieren Israel als einen Fall von Kolonialismus: europäische Siedler vertreiben die einheimische Bevölkerung und machen sie zu heimatlosen Flüchtlingen. Und natürlich, heißt es dann, waren diese Europäer selbst Opfer von Genozid, aber was gibt ihnen selbst das Recht, jetzt so zu handeln? Diese Sichtweise ist in zweierlei Hinsicht problematisch. Erstens schildert es die Zusammensetzung der Mehrheit der jüdischen Bevölkerung Israels in irriger Weise. Ebenso falsch ist zweitens die Darstellung des palästinensischen Flüchtlingsproblems.
Diese Ansicht ist weit verbreitet, die Wahrheit dagegen sieht ganz anders aus. In Wirklichkeit „wanderten nach Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 fast alle jemenitischen, irakischen und libyschen Juden und große Teile der übrigen jüdischen Gemeinschaften im Orient nach Israel aus." [43] Es handelt sich um die so genannten Mizrahim oder 'orientalischen Juden', die in Nordafrika und dem Mittleren Osten, von Marokko bis zum Irak lebten. Warum kamen die Mizrahim nach Israel? Die Mizrahim wanderten nicht einfach nach Israel aus. Der Historiker Howard Sachar zeichnet im Folgenden ein Bild der Umgebung, in der diese 'orientalischen Juden' in den zwei Jahrzehnten vor ihrem Exodus 1947-49 lebten:
Woher rührte diese große ideologische Nähe zwischen Muslimen in Nordafrika und dem Nahen und Mittleren Osten einerseits und Hitlers Nazideutschland andererseits? Die Erklärung lautet gewöhnlich, dass die Muslime der Regel „Der Feind meines Feindes ist mein Freund" folgten. Frankreich und England hatten den Nahen und Mittleren Osten ihrer Kolonialpolitik unterworfen. Hitler bekämpfte Frankreich und England. Und so verbündeten sich die muslimischen Führer aus pragmatischen Erwägungen mit Hitler. Rein pragmatische Überlegungen erklären aber nicht den Enthusiasmus, mit dem der von den Nazis propagierte Judenhass von arabischen Muslimen aufgenommen wurde. Ein Blick auf die historische Situation von Juden in muslimischen Ländern erklärt dieses Phänomen. Vielfach wird behauptet, die Lage der Juden in der arabischen Welt sei anders als in Europa gewesen (das heißt, die Lage in den arabischen Ländern war angeblich *besser*), und demzufolge hätten die Araber vor Ankunft der Zionisten in Palästina keinen Antisemitismus gekannt. In Wirklichkeit war die Lebenswirklichkeit der Juden in der arabischen Welt von institutionalisiertem Rassismus gekennzeichnet. [63] In den muslimischen Ländern galten Christen und Juden über Jahrhunderte als 'Dhimmi' (dh sprich hier wie engl. 'th' in 'the', Anm.d.Ü.). Man kann oft hören, dieser Dhimmi-Status hätte Christen und Juden einen 'Schutz' gewährt, weil es sich bei ihnen um 'Buchreligionen' gehandelt habe - also um Anhänger biblischer Religionen. Aber die Frage lautet wohl: 'Schutz' wovor? Die Antwort lautet: 'Schutz' vor der Ausrottung durch die Muslime. Die Muslime erlangten Kontrolle über den Nahen und Mittleren Osten durch Dschihad - religiöse Eroberungskriege. Im Allgemeinen wurde die lokale Bevölkerung, die nicht zum Islam konvertieren wollte, massakriert. Aber Christentum und Judentum wurden als Vorläufer des Islam angesehen. Wenn die Führer eroberter christlicher und jüdischer Gruppierungen eine Dhimma (einen Schutzvertrag) besiegelten, konnten sie ihre Völker retten. Die Dhimma war also ein *Zwangsvertrag*, eine Kapitulation. Juden und Christen waren dadurch vor dem Dschihad geschützt, zumindest theoretisch, solange sie sich an die Bedingungen dieses 'Vertrages' hielten. Da Dhimmis per definitionem nicht zum Islam konvertiert waren, musste ihr Leben dem ständigen Ausdruck der Minderwertigkeit von Judentum und Christentum gegenüber dem Islam dienen. Diese Minderwertigkeit schlug sich in den Regeln der Dhimma nieder: * Dhimmis mussten Muslimen den Vortritt lassen; * sie durften nur auf Eseln reiten; * sie durften vor Gericht nicht gegen einen Muslim aussagen; * sie durften keine höheren Häuser als Muslime bauen; * sie duften keine neuen Gebetsstätten errichten; * sie mussten leise beten, um die Gefühle vorübergehender Muslime nicht zu verletzen; * ein Dhimmi durfte keine muslimische Frau berühren, aber ein Muslim konnte jüdische oder christliche Frauen heiraten; * ein Dhimmi durfte sich nicht gegen den körperlichen Angriff eines Muslims verteidigen; * Dhimmis durften keine Waffen tragen; * Dhimmis mussten jährlich eine Sondersteuer entrichten und wurden bei der Bezahlung dieser Steuer auf erniedrigende Weise behandelt; * in der Öffentlichkeit mussten Dhimmis eine sie unterscheidende Tracht, die absichtlich demütigend entworfen war, tragen; * zumindest bis zum 9. Jahrhundert mussten Dhimmis hölzerne Bilder von Teufeln an ihre Türen nageln; * usw. Außer gesetzlich festgeschriebener Ungleichheit und ständiger Demütigung bedeutete die Dhimma auch rettungslose Ausgeliefertheit. Warum? Weil die Dhimma ein Kapitulationsvertrag einer Gruppe war, die im Dschihad (heiligen Kampf) unterworfen worden war, und die Einhaltung dieses Vertrags war an Bedingungen geknüpft. Ein Jude oder Christ, der nach Meinung eines Muslims die Dhimma brach, konnte schwer bestraft werden. Mehr noch, die Dhimma konnte selbst jederzeit aufgekündigt werden, was die gesamte Gemeinschaft einem erneuten Dschihad ausgesetzt hatte. Ein theoretisches Beispiel: Wenn ein Jude oder Christ wirtschaftlich erfolgreich war, konnte ein Muslim mit Gewalt oder legalen Tricks seinen Besitz an sich bringen. Widerstand konnte als Verstoß gegen die Dhimma ausgelegt werden und die gesamte Dhimma-Gemeinde einer tödlichen Gefahr aussetzen. Ein muslimischer Beamter konnte die Dhimma für null und nichtig erklären, religiöse Fanatiker konnten einen muslimischen Mob auf die Beine bringen, und Juden oder Christen konnten en masse abgeschlachtet werden. Muslims wuchsen im Glauben auf, die Dhimma sei gerecht, und noch der ärmste Muslim konnte sich noch dem reichsten Christen oder Juden überlegen fühlen. Die Verachtung gegenüber den unterworfenen Dhimmi-Klassen stärkte das Band zwischen den herrschenden Klassen der islamischen Gesellschaften und den muslimischen Armen. Warum reagierten viele Araber von Anfang an mit heftiger Wut auf den Zionismus, die Bewegung für einen jüdischen Staat in Palästina? Um dies zu verstehen, muss man die Welt mit den Augen des traditionellen arabisch/islamischen Weltverständnisses betrachten. Die arabischen Oberschichten betrachteten das System der Dhimma als den Mörtel ihrer Gesellschaftsstruktur, sie sicherten sich auf diese Weise die Loyalität der „Straße". Viele Araber verstanden den niedrigen Status der Juden - den Dhimmi-Status - als eine Bestätigung des eigenen Werts. Besonders verachtet wurden die Juden, vielleicht weil diese, anders als die Christen, keinen jüdischen Staat hatten, der mit islamischen Staaten hätte konkurrieren können. Juden waren im Mittleren und Nahen Osten sowie in Nordafrika für *über tausend Jahre* Dhimmis gewesen. Als Vergleich: die Sklaverei der Schwarzen in Amerika begann vor 'gerade einmal' vierhundert Jahren. Und man erinnere sich, mit welch brutaler Gewalt viele weiße Amerikaner auf die Abschaffung der Sklaverei reagierten (in den Südstaaten waren nach Ende des Bürgerkrieges Lynchmorde an der Tagesordnung). Wenn jemand eine Person für *von Natur aus unterworfen* hält, denn kann jedes Streben nach Gleichheit als Beleidigung und als Affront empfunden werden. Woher rührte also der Hass bei Arabern in ganz Nordafrika und dem Mittleren Osten, die niemals einen Zionisten zu Gesicht bekommen hatten? Es gibt dafür zwei Gründe: erstens handelten die Juden hier nicht als „gute Dhimmis". Zweitens brachten zionistische Juden den gefährlichen Virus moderner Ideen mit sich. Natürlich gab es dabei Unterschiede. „Die Juden" sind keine einheitliche Gruppe. Aber viele von ihnen brachten in den Mittleren Osten die Idee einer liberalen Demokratie, weltlicher Erziehung und der Gleichstellung der Frau - und manchmal sogar sozialistisches Gedankengut. Diese Ideen forderten nicht nur die arabische Kultur heraus, sondern sie konnten bei weiterer Verbreitung die Macht der herrschenden Eliten in der gesamten arabischen Welt gefährden (1900 so gut wie heute). Die einwandernden Juden mißachteten also das Konzept der Dhimma, eines zentralen Elements im gesellschaftlichen Zusammenhang, und sie hatten gefährliche Ansichten. Man versteht nun besser, warum der Mufti von Jerusalem, warum Nasser, Arafat, Hamas etc. nicht nur zum *Sieg* über Israel und/oder zum Kampf um politische Erfolge aufgerufen haben, sondern immer für die *Zerstörung* Israels geworben haben. Die Existenz eines jüdischen Staates im nahen Osten gilt als eine Beleidigung der Naturordung, nämlich der von Gott verfügten Minderwertigkeit der Juden - und als eine Quelle von Ideen, die die traditionelle Politik und die Machtbeziehungen des Nahen und Mittleren Ostens in Frage stellen. Arabische Führungen nutzen das, um die Unterstützung der 'Straße' zu gewinnen. So erklären sich auch einige ansonsten schwer erklärbare Tatsachen. So organisierte zum Beispiel der Mufti Hajj Amin al-Husseini einen blutigen Angriff gegen jüdische Zivilisten im Jahr 1920. Dieser richtete sich vor allem gegen Mitglieder des alten Yishuv. Dabei handelte es sich keineswegs um jüdische Einwanderer. Diese Familien lebten seit 2000 Jahren in Palästina.[45a] 1929 massakrierten vom Mufti al-Husseini organisierte Araber die Juden in Hebron und anderen Städten. Auch wenn palästinensische Führer über das Massaker von Hebron als einen Akt des heroischen Widerstandes gegen den Zionsimus sprechen,[45b] handelte es sich in Wirklichkeit um ein terroristisches Pogrom, das weitgehend gegen einheimische palästinensische Juden gerichtet war, nicht etwa gegen Neueinwanderer.[45c] Der Kontext des Dhimma-Status erklärt, warum so viel terroristische Gewalt gegen einheimische Juden in Palästina gerichtet wurde. Dadurch, dass sich die Zionisten als den Muslims gleichwertig begriffen, hatten sie die Dhimma gebrochen, deshalb konnte der Dschihad wieder aufgenommen werden. Da sich der Dhimma-Vertrag auf die gesamte Gesellschaft erstreckte, konnten nun *alle* Juden dem Dschihad zum Opfer fallen. Was also im Westen fälschlich als ein irrationaler Ausbruch von Gruppenhass gedeutet wurde, war in Wirklichkeit eine Fortsetzung einer uralten Weise der kulturellen Interaktion - wenn auch in modernem Gewand: es war Lynchmord an Dhimmis, ähnlich dem Lynchmord an unbotmäßigen Schwarzen in den Südstaaten der USA nach dem Bürgerkrieg. Somit erklärt sich, warum viele Muslime in Nordafrika und im Nahen und Mittleren Osten den Antisemitismus der Nazis begrüßten. Die Ideologie der Nazis traf sich mit ihren eigenen Vorstellungen darüber, wie mit 'unbotmäßigen Juden' zu verfahren sei. Mehr Informationen über den Dhimmi-Status in der islamischen Welt gibt auf der folgenden hervorragenden Website:
Wie sehr sich die Situation für Juden in muslimischen Ländern mit Herannahen und Ausbruch des zweiten Weltkriegs auch verschlechterte, so verschlimmerte sich die Situation noch einmal radikal mit dem Krieg von 1948 in Palästina (dem israelischen Unabhängigkeitskrieg). Die von Arabern beherrschten Länder, in denen 1948 Mizrachim ('Orientalische Juden') lebten, erklärten en bloc einem kleinen Landstrich den Krieg, der sich selbst als den neuen Staat Israel proklamiert hatte.[46] Die Armeen Ägyptens, Syriens, des Libanon und Saudi-Arabiens sowie irakische und palästinensische Freischärler überfielen Israel nicht, weil es diese Länder angegriffen oder bedroht hatte, sondern weil es beschlossen hatte *zu existieren*. Mit dieser Handlung war die Dhimma im großen Maßstab aufgekündigt. Fällt die Dhimma dahin, wird der Dschihad wieder aufgenommen. Daher verkündete der Mufti von Jerusalem, Hajj Amin al-Husseini 1947 eine Fatwa: „Ich erkläre einen heiligen Krieg, meine Brüder Muslime! Tötet die Juden! Tötet sie alle!"[47] Azzam Pasha, der Generalsekretär der arabischen Liga, versprach: „Dies wird ein Vernichtungskrieg und ein augenblickliches Massaker, von dem man sprechen wird wie von den Massakern der Mongolen und der Kreuzzüge."[48] Die arabischen Führer machten sich nicht die Mühe, auch nur zu leugnen, dass sie den Kampf begonnen hatten. Bei einer Rede vor dem UN Sicherheitsrat im April 1948 verkündete der Sprecher des arabischen Hochkomissiariats des Muftis al-Husseini, Jamal Husseini: „Der Vertreter der Jewish Agency sagte hier gestern, nicht sie seien hier die Angreifer. Wir haben das nicht bestritten. Wir haben die ganze Welt wissen lassen, dass wir kämpfen würden."[49] Dieser Krieg hatte keinen anderen Anlass als den, dass Israel sich gegründet hatte. Doch das kann kaum als Provokation betrachtet werden. Deshalb handelte es sich bei diesem Krieg um einen Angriffskrieg. Ihn zu beginnen, war ein Verbrechen, und außerdem waren - wieder einmal - Zivilisten die Zielscheibe. Die Wiederkehr des Dschihad machte das Leben der Juden in arabischen Ländern extrem gefährlich, auch wenn sie nichts mit der zionistischen Bewegung zu tun hatten, die auf europäischem Boden entstanden war. Wie der Soziologe Shlomo Swirski in seinem Buch „Israel: The Oriental Majority" schreibt:[50]
Die orientalischen Juden wanderten also nicht einfach nach Israel aus: sie *flohen* aus den Ländern, in denen ihre Vorfahren für hunderte von Generationen oder länger gelebt hatten.[51] Sie verloren dabei fast ihren gesamten Besitz. Die oben genannten Zahlen sind erstaunlich. Während Hunderttausende orientalische Juden flohen, wurden Länder, die vormals große jüdische Gemeinden hatten, über Nacht sozusagen 'judenfrei'. Und nach einer Untersuchung der Library of Congress „überstieg in den frühen 70er Jahren die Zahl der Israelis afrikanisch-asiatischen Ursprungs die der europäischen und amerikanischen Juden."[52] 1985 stellten die orientalischen Juden „den größten Anteil der israelischen jüdischen Bevölkerung - 43,3% der Israelis der ersten und zweiten Generation ... [einschließlich der Nichtjuden].[53] Tatsächlich stellten bis zur jüngsten russischen Einwanderung die 900.000 jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Ländern und Millionen ihrer Kinder die Mehrheit in Israel... Mizrachim machen noch heute 50% der jüdischen Bevölkerung aus." [54] Die verbreitete Sichtweise, nach der die einzigen Flüchtlinge der arabisch-jüdischen Konflikte seit 1947 Araber sind, ist schlichtweg falsch. Der Unterschied liegt darin, dass die jüdischen Flüchtlinge, die nach Israel geflohen waren - und die bei der Flucht alles verloren hatten - israelische Bürger wurden (oder Bürger anderer Staaten). Im Gegensatz dazu verweigerten alle arabischen Staaten außer Jordanien den palästinensischen Flüchtlingen die Staatsbürgerschaft. Und das heißt:
Warum verweigerten die arabischen Staaten diesen Palästinensern die Staatsbürgerschaft? Aus welchem Grund? Antwort: Um die Flüchtlingsfrage als politische Wunde offenzuhalten, die - und das bis heute ! - gegen den Staat Israel instrumentalisiert werden kann. Ob diese Flüchtlingspolitik nun grausam oder wohlmeinend ist, die Haltung bleibt eindeutig: die Flüchtlinge erhalten keine Staatsbürgerschaft, damit sie als politisches Faustpfand erhalten bleiben, um Israel in die Defensive zu drängen. Erhellend sind hier die Beispiele Libanon und Syrien. Die folgenden Zitate stammen aus dem Washington Report on Middle East Affairs, der stark für die Sichtweise der arabischen Führungen Partei ergreift. [61] Angesichts dieser Parteinahme hat es ein besonderes Gewicht, wenn die Autoren schreiben:[55]
Libanon treibt also ein politischen Spiel mit dem Leben dieser Palästinenser. Nach dem Washington Report ist die Politik der syrischen Regierung milder, verfolgt jedoch das gleiche politische Ziel:
Wie kann man in eine Gesellschaft „voll integriert" sein, in der man nicht wählen darf, keine Staatsbürgerschaft besitzt und als Bauer kein Land bearbeiten darf? Dies kann schlichtweg keine Integration sein, und das wiederum ist plausibel, weil die Syrer eine endgültige Lösung und die Rückkehr der Palästinenser wünschen. Syriens etwas wohlwollendere Politik folgt dem Grundsatz, dass ein gesunder und gut ausgebildeter (aber doch gleichzeitig politisch marginalisierter und zweitklassig gehaltener) Palästinenser eine schärfere geopolitische Waffe ist. Vergleichen wir nun diese Haltung mit dem Standpunkt der israelischen
Regierung. Israels Unabhängigkeitserklärung von 1948 beinhaltet
die folgenden Sätze: Die UN-Resolution 194, die Israel anzunehmen bereit war, besagt in Punkt 11: „...Flüchtlingen, die in ihre Häuser zurückkehren und in Frieden mit ihren Nachbarn leben wollen, soll dies so schnell wie möglich erlaubt werden, und für das Eigentum derjenigen, die nicht zurückkehren wollen, soll Entschädigung gezahlt werden, ebenso für Eigentumsverlust oder Schaden." Diese Resolution wurde von den arabischen Staaten *einhellig zurückgewiesen*.[57] Die in manchen Kreisen weit verbreitete Ansicht, dass die Israelis für die palästinensische Krise verantwortlich sind, hält den historischen Fakten nicht stand. Ich fasse zusammen: 1) Die militärischen Zusammenstöße zwischen Juden und Arabern begannen, als der Teilungsplan der UNO von 1947 „sofort von den [palästinensischen] Arabern abgelehnt wurde und diese ... die Juden in ganz Palästina attackierten, als die Briten sich zurückzogen."[58] 2) Die umgebenden arabischen Staaten zogen nach und erklärten im Jahr 1948 ohne Grund und gleichzeitig Israel den Krieg. 3) Durch den Antisemitismus der arabischen Staaten, verstärkt durch den Krieg gegen Israel, wurden die Lebensbedingungen der Mizrachim in der Diaspora so unsicher, dass sie en masse nach Israel flohen. So *verursachten* die arabischen Staaten also eine jüdische Flüchtlingskatastrophe, die der jüdische Staat nach und nach absorbierte. 4) Die Araber verloren 1948 den Krieg gegen Israel. Die arabischen Flüchtlinge als Folge dieses Kriegs erhielten in den arabischen Ländern, die diese Krise durch den Angriff auf Israel verschuldet hatten, keine Staatsbürgerschaft (Ausnahme: Jordanien). Diese Liste spricht für sich. Diese Argumente müssen widerlegt werden, wenn man die Schuld für die palästinensische Flüchtlingsproblematik den Israelis anlasten will.
======================================================== 5. Wir können festhalten: ======================================================== Wenn Hajj Amin al-Husseini, der Nazi-Mufti von Jerusalem, das arabische Hochkommissariat als Instrument seiner antisemitischen Gewaltakte organisierte; wenn Veteranen des Arabischen Hochkommissariats die Fatah gründeten; wenn Arafat, der oberste Chef der Fatah, sich rühmte, Hajj Amin al-Husseinis Soldat gewesen zu sein; wenn Arafat 1994, direkt nach Besiegelung des Oslo 'Friedens'prozesses erklärte, es handele sich bei alledem um eine Strategie des Dschihad gegen Israel; wenn andere prominente palästinensische Führer diese Aussage wiederholten und dabei den Friedensprozess sogar als trojanisches Pferd bezeichneten; wenn die Terroristen der al-Aqsa Märtyrerbrigaden als „die tödlichste bewaffnete Gruppierung der Palästinenser" gelten; und wenn diese nun wieder Teil der Fatah sind und von Arafat ihr Gehalt bekommen; wenn die Tanzim, die Hauptstreitmacht der Fatah, Angriffe gegen israelische Zivilisten durchführt; und wenn Tanzim wiederum die al-Aqsa-Intifada gestartet hat; wenn die al-Aqsa-Intifada im Voraus geplant war, wie der Minister für Kommunikation der Autonomiebehörde sich brüstete... Dann ist der blutige Rassismus der palästinensischen Führung keine neuere Verirrung und geht auch nicht auf israelische Provokationen zurück. Arafats Fatah war von Anfang an eine apokalyptische islamistische und terroristische Organisation. Jeder gegenteilige Anschein ist ein Ergebnis der Propaganda von Michael Elliott und seinesgleichen, von TIME magazine und vom Rest des Medien-Mainstreams. Wir erleben die Neuschreibung der Geschichte in Echtzeit. Meine eigene Naivität kann hier als Illustration dienen: je frecher die Lügen in der Neuschreibung sind, desto weniger fallen sie auf. Das ist ein Prinzip, das Goebbels, Hitlers Propagandaminister, und auch Hitler selbst hervorragend verstanden hatten. Natürlich könnte man sagen, dass die hier aufgeführten Fakten - auch wenn sie das Bild vervollständigen - nicht *andere* Tatsachen ungeschehen machen, also insbesondere, dass Israel militärisch reagiert und Truppen in die besetzten Gebiete geschickt hat. Das ist richtig: diese Fakten bleiben bestehen. Was sich jedoch ändern *kann*, ist die Deutung dieser Tatsachen, wenn die hier vorgelegte Dokumentation unsere Ansicht darüber ändert, mit welchen Kräften es die Israelis zu tun haben. Im Krieg geschehen furchtbare Dinge. Deshalb gilt das Führen eines Angriffskrieges selbst als ein Verbrechen. Und natürlich sind die übelsten Kriege diejenigen, die nicht einfach erobern, sondern ein anderen Volk *auslöschen* wollen: also zum Beispiel das Ziel verfolgen, Israel zu *liquidieren* und das Land von den Juden *zu säubern*. Dieser Hass und dieses Bestreben zur Auslöschung eines Volkes ist ein ständiges Motiv in der arabischen Feindschaft gegenüber Israel und andernorts und findet seinen steten Ausdruck in entlarvenden Redewendungen, die noch vom Nachwirken des Konzepts der Dhimma zeugen. „Die niedrigen Juden" ist eine gern von Saddam Hussein verwendete Bezeichnung.[59] Oder wie es im Schlachtruf der arabischen Mörder hieß, als sie jüdische Männer, Frauen und Kinder in Hebron im Jahr 1929 abschlachteten: „Palästina ist unser Land, und die Juden sind unsere Hunde."[45b] Dieser Dschihad, dieser heilige Krieg gegen die Juden, der seit der Gründung der zionistischen Bewegung ohne Unterlass von den arabischen Regierungen geführt wurde, seit die Zionisten es wagten, den Dhimmi-Status der Juden im Nahen Osten anzugreifen, ist nicht die Schuld der Zionisten oder des Staates, den sie gründeten. Israel hat ein Recht darauf, zu existieren und zu blühen. Die Ehre, diesen Krieg zu beenden, der so viel Leiden auf beiden Seiten bewirkt, kommt vor allem den Arabern zu, die in der besten Position sind, die entsprechenden Schritte zu unternehmen. Ein erster Schritt könnte es zum Beispiel sein, die Führung der ideologischen Nachkommen von Hajj Amin al-Husseini, dem Mufti von Jerusalem, zurückzuweisen, der selbst nach seinem Tod noch das politische Leben seines Volkes beherrscht und seine Bestrebungen verzerrt, zugunsten von Intoleranz und Krieg. Die Völker des Nahen und Mittleren Ostens haben etwas Besseres verdient. Sie verdienen endlich Frieden. Meine jetzige Position halte ich für im wahren Sinne pro-palästinensisch, und ich verurteile nachdrücklich Jassir Arafat und seine Strategie von Mord und Hass, die schon so viel Leiden über die Palästinenser gebracht hat, also über dieselben Menschen, für deren Schicksal er angeblich Sorge trägt. Sollten die Palästinenser einen neuen politischen Führer berufen, der sich von Arafat und dem früheren Mufti von Jerusalem unterscheidet, dann wäre das ein Hoffnungszeichen für den Nahen Osten und seine Zukunft, auf das Juden und Palästinenser gleichermaßen ein Recht haben.
*** Francisco
J. Gil-White ======================================================== Des Kaisers Neue Kleider Braucht dringend Ihre Hilfe! ======================================================== Emperor's Clothes hat nur eine Einnahmequelle - Ihre Spenden. Wir wollen, daß jeder unsere Artikel lesen kann, ob er es sich leisten kann, Geld beizusteuern, oder nicht. Aber wenn Sie es können, bitte tun Sie es; wir brauchen dringend Hilfe. Wir sind in beträchtlichem Zahlungsrück-stand - Miete, Nebenkosten, Fern- und Überseetelefonate und Internetkosten. Seit dem 11. September hat unsere Leserschaft um 600% zugenommen. Wir übertragen über 1 Gigabyte Daten pro Tag. Aber unsere Einnahmen haben mit den Kosten nicht schrittgehalten. Damit Emperor's Clothes weiter veröffentlichen kann, ist es notwendig, daß jeder, der kann, spendet. Bittes schicken Sie uns, wieviel immer Sie spenden können! $20, $50, $100, $500 $1000 oder mehr. Jeder Penny wird gebraucht, um Artikel unter die Leute zu bringen
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Francisco J. Gil-White ist Assistant Professor für Psychologie
an der University ofPennsylvania und Fellow am Solomon Asch Center
for Study of Ethnopolitical Conflict (SACSEC), an der University of
Pennsylvania. Seine Spezialgebiete sind Ethnizität und die Psychologie
ethnischer Konflikte. Er ist stellvertretender Herausgeber von Emperor's
Clothes und Herausgeber der Soanischen Sektion von Emperor's Clothes.
Seine email-Adresse: [1] Time Magazine, 10. Juni 2002, NOTEBOOK; S. 18, 323 Wörter, Arafat's "Zero" Motivation, Matt Rees/Ramallah, Jamil Hamad/Bethlehem und Aharon Klein/Jerusalem [2] Newsday (New York, NY), Sonntag 8. September 2002, NASSAU AND
SUFFOLK EDITION, S. A05, 1333 Wörter, WEST BANK; Inside the Crucible;
[3] TRAIL OF BLOOD/EINE BLUTIGE SPUR
[4] The Washington Post, Donnerstag 7. März 2002, Final Edition, A SECTION; S. A01, 1530 Wörter, A Magnet for Palestinian Martyrs'; Al-Aqsa Brigades Lead New Wave of Attacks on Israeli Civilians, Daniel Williams, Washington Post Foreign Service, BETHLEHEM, West Bank [5] Der vollständige Text der Hamas-Charta ist nachzulesen unter: [6] Time, 10. Juni 2002, Essay; S. 76, 786 Wörter, Not All Terrorists Are Alike; Some can actually be reasoned with, and India should test that theory in Kashmir, Michael Elliott [7] "Palestine Liberation Organization" Encyclopædia Britannica;
[8] The Associated Press, 15. Dezember 1998, Dienstag, AM cycle, International News, 1070 Wörter, Clinton meets with Netanyahu, Arafat, appeals for progress, TERENCE HUNT, AP White House Correspondent, EREZ CROSSING, Gaza Strip [9] "Palestine Liberation Organization" Encyclopædia Britannica;
[10] Sachar, Howard Morley - A history of Israel : from the rise of Zionism to our time / Howard M. Sachar. 1982, c1979. (S. 619) [11] Für Informationen zum Terrorismus des Arabischen Aufstandes: [12] "Ex-Mufti, Criminal Ally,", Autor: Observer' (Immanuel Velikovsky), New York Post, Monday, 23. Februar, 1948; [13] Autor: Auswärtiges Amt. Titel: Akten zur deutschen auswärtigen Politik 1918-1945, aus den Archiven des Auswärtigen Amtes. Englische Ausgabe: Washington, U.S. Govt. Print. Off., 1949- Beschreibung: Book v. fold. maps. 24 cm.; Series D, Vol. XIII no. 515. ANMERKUNG: Das ganze Dokument kann auf Englisch eingesehen werden unter: [14a] Encyclopedia of the Holocaust, Ausgabe 1990, Band 2, Seiten 706 und 707,unter: Husseini, Hajj Amin Al [14b] http://emperor.vwh.net/bosnia/svijet.htm [15] Library Of Congress Country Study - Israel; (Auf die Überschrift "The Arab Community During The Mandate" klicken) [16] Shapira, A. (1992). Land and power. New York & Oxford: Oxford University Press. [17] Library Of Congress Country Study - Israel; (Auf die Überschrift "The Arab Community During The Mandate" klicken) [18] http://www.psych.upenn.edu/~fjgil/Muftihistory.htm [19] Das folgende Zitat aus der ägyptischen Zeitung al-Ahram, betont die zentrale Rolle des Muftis auch nach seinem Gang ins Exil: "Am Vorabend des UN-Teilungsbeschlusses [1947] zählte die arabische Bevölkerung Jaffas über 70,000 Menschen. Im Großen und Ganzen unterstützten sie die traditionelle palästinensische Führung unter der Leitung des Großmuftis Haj Amin Al-Husseini, obwohl dieser selbst zu jener Zeit bereits im Kairo im Exil lebte. Zur Organsisierung des Widerstands wurden zwei Mitglieder des Arab Higher Committee, Sheikh Hassan Abou Al-Seoud and Rafiq Al-Tamimi, nach Jaffa entsandt, um dort die Gründung eines Nationalkomitees zu organisieren. Desse Zusammensetzung widerspiegelte die eher konservativen Einstellungen der Mehrheit, obwohl es auch einige Jüngere umfasste, die für weniger konservative Tendenzen standen. Neben den Unterstützern von Haj Amin waren auch Christen vertreten, sowie einige Elemente aus dem Sta |